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Bergmüller Energie & Service GmbH Erlangen

Brennholz

Tipps vom Fachhandel

  • Brennholz bitte immer im Sommer kaufen und trocken lagern. Im Herbst oder Winter ist Holz immer feuchter, allein schon durch die natürlich höhere Luftfeuchtigkeit – auch trocknet das Holz nur noch sehr langsam nach. Kammergetrocknetes Holz lehnen wir aus ökologischen Gründen ab – auch verbrennt das Holz durch die offenen Poren, die durch das schnelle Entziehen der Feuchtigkeit entstehen, schneller als naturgetrocknetes Brennholz.

  • Weich oder Hartholz? Mischen Sie doch Hart- und Weichholz. Weichholz gibt viel schneller Wärme ab, Hartholz hält dafür die Wärme länger. Die gute Mischung macht es. Buchenholz ist harzfrei, dadurch ideal für offene Kamine und Grillen – es prasselt nicht.

  • Lagern Sie Ihr Brennholz am besten da, wo es viel Wind gibt, sorgen Sie für eine Rundumbelüftung – Abstand von Wänden mind. 10 cm. Von Oben genügt eine Plane als Regenschutz. Kellerräume und Garagen sind keine geeigneten Plätze für die Holzlagerung.

  • Die Scheibe vom Ofen ist verrust – mit Buchenholz heizen reinigt die Schiebe sehr oft von selbst. Sie können auch mit einem feuchten Lappen in die kalte Asche tauchen und dann die Scheibe reinigen – Scheibe wird nicht zerkratzt und kostet nichts.

Planen Sie bitte ihren Holzbedarf frühzeitig, durch die teilweise extreme Zunahme an Holzbedarf sind die Brennholzfirmen nicht mehr in der Lage ab Spätsommer genügend trockenes Holz bereit zu stellen. Wir tun unser Bestes und halten für Sie im Durchschitt immer ca. 200 Ster Buchenholz auf Vorrat.

Vergleich Ster zu Schüttraummeter Vergleich Ster zu Schüttraummeter Vergleich Ster zu Schüttraummeter

 

Grundlage für unsere Sterkiste ist -bei Befüllung- Holz mit einer Restfeuchte von 20%, bei sehr trockener Witterung kann diese Restfeuchte geringfügig sinken, was auch leichten Schwund des Holzes zur Folge haben kann.

Links sehen Sie unsere Sterkiste - daneben eine Kiste mit einem Schüttraummeter und der Rest daneben ist die Mehrmenge zwischen einem Schüttraummeter und einen geschlichteten Ster. Offiziell ist ein geschlichteter Ster 1/3 mehr wie ein Schüttraummeter.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Infoblatt:

Infoblatt Holzlieferung


Energieholz/Kaminholz

Der Begriff Energieholz umfasst aktuell im Wesentlichen folgende Holzbrennstoffe für den Wärmemarkt:

  • Holzpellets
  • Holzbriketts
  • Holzhackschnitzel
  • Kaminholz

Umweltvorteile

Holz kann als der bedeutendste nachwachsende Energierohstoff in Deutschland bezeichnet werden. Über 14 Mio. Tonnen werden aktuell jährlich für energetische Zwecke genutzt.

Die wesentlichen Vorteile sind:

  • Es ist ein nachwachsender Rohstoff
  • Er verbrennt CO2-neutral, d.h. bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie er im Rahmen des Wachstums aufgenommen hat
  • Trägt zur Verringerung der Treibhausgasemissionen bei
  • Macht unabhängig von Energieimporten
  • Die gesamte Wertschöpfungskette verbleibt in Deutschland.

Holzarten

Für die Anwendung in Kaminöfen sollten vorrangig Laubharthölzer (wie Buche oder Eiche) zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Der Vorteil gegenüber anderen Holzarten liegt darin, dass dieses Holz eine höhere Standfestigkeit hat und somit über eine längere Zeit den Kaminofen warm hält.

Wichtige Parameter

Für den Nutzer von Energieholz sind folgende Parameter für die Bewertung wichtig:

1. Der Energiegehalt je Holzart

der über den spezifischen Heizwert (zum Beispiel über kWh/kg oder MJ/kg) definiert wird - hier eine Übersicht über ausgewählte Holzarten:

AusgewählteHolzarten Durchschnittlicher Heizwert (kWh/kg) Durchschnittlicher Heizwert (kWh/Raummeter) Durchschnittlicher Heizwert (MJ/kg)
Eiche 4,2 2000 15,0
Buche 4,2 2000 15,0
Birke 4,3 1900 15,0
Kiefer

4,3

1600

15,5

Fichte 4,3 1400 15,5

2. Der Wassergehalt des Holzes

Dies bedeutet für den Holznutzer, je höher der Wassergehalt des Holzes ist, desto geringer ist der verbleibende Heizwert für die eigentliche energetische Nutzung. Deshalb sollte man beim Kauf von Holz auf einen möglichst niedrigen Wassergehalt achten ( maximal 15-20% Wassergehalt, dann kann mit einem durchschnittlichen Heizwert von 4 kWh/kg gerechnet werden), um eine maximale energetische Nutzung für die Feuerstätte zu erreichen.

Hinweise zur Lagerung

Da nasses Holz mit einer wesentlich niedrigen Energieausbeute verbrennt, spielt die richtige Lagerung beim Verbraucher eine wichtige Rolle. Deshalb sollten folgende wichtigen Hinweise unbedingt beachtete werden:

  • Als Lagerort sollte ein sonniger Platz ausgesucht werden
  • Der Lagerboden muss trocken sein
  • Nach dem Sommer den Holzstapel gegen Nässe abdecken
  • Gute Durchlüftung gewährleisten

Übliche Handelsmaße

Generell wird zwischen zwei Maßen speziell für den Wärmemarkt unterschieden:

  • 1 Raummeter = 1 cbm Holzscheite mit Zwischenräumen und 1m lang (entspricht Box: 1mx1mx1m)
  • 1 Schüttraummeter = 1cbm Holzscheite geschüttet und nicht gestapelt