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Bergmüller Energie & Service GmbH Erlangen

Heizölpreise aktuell: Erdrutschartiger Preisverfall bei den Rohölpreisen lässt heute Heizölpreise stark fallen (02.08.2019)

Brentölpreis erholt sich leicht vom starken Preisverfall am Vortag - Euro seitwärts - Heizölpreise stark fallend

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen zum Donnerstagabend gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 0,3 % schwächer - konkret schloss der Heizölpreis bei 70,57 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über die Heizölpreismarke von 70 Euro/100 L halten.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 6,5 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Donnerstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Freitagmorgen gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: stark fallend!

 

Bereich Schlusskurs
31.07.2019
Schlusskurs
01.07.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
02.08.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
70,77 70,57

- 0,3 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
65,05 60,50 - 7,0 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1069 1,1092 + 0,2 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom gestrigen Tag und dem heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat September 2019 musste am Donnerstag einen erdrutschartigen Preisverfall von 7,0 % hinnehmen und stand am Tagesende bei 60,50 USD/Barrel. Hauptauslöser für den starken Ölpreisverfall war die Zuspitzung des Handelskrieges zwischen den USA und China. Nachdem die gestrigen Verhandlungen ohne Ergebnis auf den September vertagt wurden sind, verkündete Donald Trump am Abend, dass die USA ab September zusätzliche Zölle in Höhe von 10 % auf Waren im Wert von 300 Mrd. US-Dollar erheben werden. Die weitere Eskalation im Handelsstreit dürfte auch die weltweite Konjunktur bremsen und die Nachfrage nach Öl sinken lassen - dieses Szenario belastet gestern stark die Ölpreise.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 11,6 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Freitag erholt sich der Brentpreis vom Absturz vom Vortag - aktuell steht er bei 62,01 USD/Barrel, dies entspricht einem Anstieg um 2,5 % gegenüber dem Schlussstand vom Donnerstag. Es bleibt abzuwarten, wie weit sich die Ölpreiserhöhung am heutigen Tag noch fortsetzt.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Donnerstagabend mit einem leichten Plus von 0,2 % bei 1,1092 und blieb weiter knapp unter der Marke von 1,11. Damit haben die Finanzmärkte, die Zinsentscheidung der Fed, die Zinsen nur um 0,25 % zu senken, verdaut.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,3 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Freitag zeigt sich der Euro leicht um 0,1 % schwächer - aktuell steht er bei 1,1079. Im Laufe des Tages stehen verschiedene Konjunkturdaten aus der Eurozone und aus den USA an, die den Finanzmärkten neue Impulse verleihen könnten.

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